Regelwerk

Grundregeln

Regeln des Wettbewerbes

Zum Ausfluchten dürfen nur Fluchtstangen benutzt werden. Sie dürfen mit fremder Hilfe auch über das eigene Beet hinaus gesetzt werden. Jede weitere Hilfe beim Pflügen ist untersagt. Nach dem Pflügen sind die Schlepper vor den Beeten abzustellen. Um Unfälle zu vermeiden und den Pflügern ein störungsfreies Arbeiten zu ermöglichen, dürfen Zuschauer die abgesperrten Zonen nicht betreten. Allen Anweisungen der Richter und Ordner ist Folge zu leisten. Teilnehmer, die gegen die Wettbewerbsregeln verstoßen, können vom Wettbewerb ausgeschlossen werden.

 

Regeln zum Ackern mit dem Drehpflug

· Die Parzellengröße beträgt beim Einscharpflug 6/9 x 30 m, Zwei­scharpflug 12/9 x 30, Dreischar 18/12 x 30, Vierschar 24/18 x 30 Fünfschar 36/12 x 30 Meter. Indem die Parzellen wechselseitig mal mit der Schmal­seite und mal mit der Breitseite angelegt werden, ergeben zwei Parzellen wiederum ein Rechteck.

· Die Teilnehmer beginnen nach dem Startsignal mit dem Spalten. Zunächst wird nur die Spaltfurche (X) gezogen (nur eine Hinfahrt), dann ist die Breite für das Restbeet zwischen der Spaltfurche und dem Keil abzumes­sen und mit einer Markierungslinie (X3) zu versehen. Danach erfolgt die Bewertung der Spaltfurche.

· Nach einem weiteren Startsignal wird das Pflügen mit dem Anpflügen und Weiter­pflügen bis zur Grenze des rechten Beetrandes (X1) fort­gesetzt.

· Anschließend wird auf den linken Parzellenrand umgesetzt und die Anschluss­furche an das Beet (X4) des linken Nachbarn gezogen. Hat der linke Nachbar zu diesem Zeitpunkt noch nicht (X1) gepflügt, dann kann solange gewartet werden. Es folgt das Auspflügen des Keiles.

· Nach dem Auspflügen des Keiles erfolgt das Anschlusspflügen an den Keil und das Auspflügen des Restbeetes (X2).

· Die Furchendämme der Schlussfurche sollen die gleiche Höhe haben wie die des Restbeetes.

 

Bewertung: Drehpflügen

1. Weiterpflügen

a) sauber geräumte Furchen 5

b) deutlich sichtbare Furchendämme 5

c) gleichmäßige Furchendämme 5

 

2. Keilpflügen

a) alle Furchen gleich weit durchgepflügt bis zur Markierungslinie 5

b) Anschlussfurche voll, sauber und gerade 5

c) Anschluss an den Keil 5


3. Schlussfurche

a) sauber ausgeräumt 5

b) flach und gerade 5


4. Gesamteindruck am fertigen Beet

a) satter Furchenanschluss 5

b) Unterbringung von Bewuchs 10

c) ordentliches Ein- und Aussetzen 10

d) Gesamteindruck 10

Regeln zum Ackern mit dem Beetpflug

Die Feldgröße beträgt für einen Einscharpflug 10 x 30, Zweischarpflüge 20 x 30 m und für Dreischarpflüge 30 x 30 m u.s.w.

· Die Teilnehmer beginnen nach dem Startzeichen mit der Spaltfurche. Sie besteht aus einer Hin- und Rückfahrt und wird mit dem letzten Schar des Pfluges nach beiden Seiten gezogen, sodass sich eine 2 Schar breite ausgepflügte Furche ergibt. Nach dem Spalten warten die Teilnehmer auf dem Vorgewende bis die Richter die Arbeit bewertet haben.

· Nach einem weiteren Startzeichen wird das Pflügen mit dem Zusammenschlag in die Spaltfurche fortgesetzt.

· Nach Vollendung des Zusammenschlages erfolgt der Auseinanderschlag durch das Anschließen an die letzte Furche des rechten Nachbarn. Ist dem Pflüger der Anschluss an die schlechte Furche des Nachbarn nicht zuzumuten, wird ihm eine Korrekturfurche ohne Wertung zugebilligt.

Bewertung: Beetpflügen

 

1. Anpflügen
Spaltfurche 5

Zusammenschlag 5

2. Weiterpflügen

a) Anschluss an den eigenen Zusammenschlag 5

b) Furchen gerade und ausgeräumt 5

c) deutlich sichtbare, gleichmäßig gebrochene

Furchendämme 5


3. Auspflügen

a) kein sichtbarer Übergang zum Beet 5

b) schmale, flache Schlussfurche ohne Stufe 5

c) gerade ausgeräumte Schlussfurche 5

4. Gesamteindruck am fertigen Beet

a) satter Furchenanschluss 5

b) Unterbringung von Bewuchs 10

c) ordentliches Ein- und Aussetzen 10

d) Gesamteindruck 10

Summe der Punkte 75

Gummistebbelwietwurf

Gummistiefelweitwurf-Regeln

Die Spielregeln zum Gummistiefelweitwurf orientieren sich an den offiziellen Regeln, sind aber für das Preisackern angepasst worden. Nach einem Dopingtest vor Ort werden die zugelassenen Teilnehmer nach ihren Schuhgrößen in folgende Gruppen unterteilt:

Kinder bis Schuhgröße 37 werfen einen Stiefel in dieser Größe. Von Schuhgröße 37 bis 41 wird mit einem Stiefel in Größe 41 geworfen. Leute mit größeren Füßen benutzen einen originalen LPG-Stiefel in Größe 44. (Stiefel werden gestellt)

Vor dem Wettbewerb gibt es für die wenigen unter euch, die noch nie einen Gummistiefel geworfen haben, eine 30minütige Einwurfphase.

Jeder Teilnehmer hat drei Versuche, wobei der beste Wurf gewertet wird.

Der Wurfstil ist freigestellt, wichtig ist nur, dass der Stiefelschaft gerade ist, also nicht eingeknickt oder umgekrempelt wird. Außerdem ist es ausnahmsweise erlaubt, selbst zu wählen wo der Stiefel angefasst wird, oder ob es der linke oder rechte ist. Aus jeder Schuhgrößen-Gruppe gibt es einen Gewinner, der einen tollen Preis bekommt. Weiterhin besteht die Möglichkeit in Teams (z.B. Familien) gegeneinander anzutreten. Dabei hat jedes Mitglied des Teams einen Wurf und die Summe aller Ergebnisse geht in die Wertung. Das beste Team erhält eine Urkunde, welche als Referenz direkt in die Bewerbung für das nächste Preisackern abgeheftet werden kann.

Zusammenfassung:

Si`e zu, dass de `n Stebbel wiet wag geschmiss kast.

So sieht das dann aus!

Biekästenstabeln

Eigentlich ganz einfach.

Nach Zeit mit dem Bagger Bierkästen stabeln.

Strohballenwettrollen

Hier werden Rundballen 30 Meter gerollt. Der schnellste gewinnt.